Testspiel der I. Mannschaft endet Remis

SV Prohner Wiek - SV Rot Weiss Trinwillershagen 1:1

Torfolge: 1:0; 1:1 Patrick Pohl

 

Aufstellung: Martin Hübner - Martin Fiske, Tom Borowski, Robert Bollhagen, Kevin Herrmann - Sascha Cummerow, Hans Götzke, Jörn Füsting, Steven Kozlowski - Paul Tapeser - Patrick Pohl

 

Wechsel:

Tobias Semrau für Steven Kozlowski

Sven Siems für Paul Tapeser

Steven Kozlowski für Martin Fiske

Paul Tapeser für Sascha Cummerow

 

Nach einer erneuten laufintensiven Woche stand für die Mannen unseres Trainerteams Stübner/ Schubert das zweite von drei Testspielen an. Gegner war der Landesklasseteilnehmer aus Prohn. Da Schinkowsky, Koch, Höhler, Schober und Heuer fehlten und zudem die zweite Männermannschaft zeitgleich auf heimischem Geläuf gegen die SG aus Divitz antreten musste, fuhr man aus Trinwillershagen mit 12 Spielern los. Tobias Semrau reiste als 13. Spieler arbeitsbedingt verspätet an. Nach einem fast eine Stunde dauernden Aufwärmprogramm, bestehend aus verschiedenen Formen von Lauf, Dehn- und Schußübungen wurde die Partie um 14:00 Uhr angepfiffen. 

Für den außenstenden Beobachter war wieder spannend erwartet worden, wie das Team aussehen würde. Für den nachreisenden Semrau begann Steven Kozlowski auf der linken Mittelfeldseite. Jörn Füsting rückte neben Hans Götzke auf die "Doppelsechs". Als Spielmacher fungierte Paul Tapeser. Die größte Überraschung gab es allerdings auf der rechten Außenbahn. Hinter Sascha Cummerow bot Triwillershagen den erst 17 jährigen Martin Fiske in seinem ersten Spiel für Trinwillershagen überhaupt auf. Wie es in der Natur der Dinge liegt, begann Martin ein wenig nervös, wurde aber mit jeder gelungenen Aktion immer sicherer und schaltete sich zusammen mit Cummerow ins Offensivspiel ein. Auch das Trainergespann lieferte dem talentierten Spieler immer wieder Tipps und Ratschläge, wie er sich und sein Spiel verbessern kann. 

Die erste Chance der ersten Halbzeit sollte Trinwillershagen erhalten. Nach einer Hereingabe von Außen war es Jörn Füsting, der in einer Masse aus Spielern an den Ball kam. Sein Schuß wurde allerdings von den Gästen geblockt. Da mit Tom Borowski ein Innenvertiger bereitstand, der dank seiner klasse Technik und Schnelligkeit auch Akzente nach vorne setzen kann, gelang es Trinwillershagen immer wieder gefährlich Löcher zu reißen. So landete ein punktgenauer Pass, den Borowski aus der eigenen Hälfte spielte, bei dem startenden Cummerow. Mit dieser einfachen Eingabe war sogleich die gesamte Defensive der Prohner überspielt worden. Doch Cummerow vergab die Chance. Das der Gegner aus Prohn kein Fallobst war zeigte sich nun in der Folgezeit. Nach einem Pass auf die linke Offensivseite der Prohner vergab der Gastgeber vor dem Tor nur knapp. Eine der größten Ärgernisse der ersten Halbzeit sorgte für die Führung der Prohner. Es wurden haufenweise Eckstöße produziert. Einer führte zu einem Fernschuß der Landesklasseteilnehmer, den aber Hübner hielt. Der darauf folgen Eckball konnte erfolgreich verwertet werden. 1:0 für Prohn. 

Der Gastgeber ließ nun in der Folgezeit nicht nach. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Triner Tor zu. Wie schon in der Partie gegen Laage wurden zu diesem Zeitpunkt viele Bälle auf dem Weg nach vorne auf Höhe der Mittellinie verloren. Nach einer Flanke von der rechten Seite stand ein Prohner Spieler vogelfrei vor dem Tor, köpfte das Spielgerät aber am Tor vorbei. So blieb es bei der knappen Führung. 

Zur zweiten Halbzeit fanden nun die erwarteten Wechsel statt. Tapeser verließ den Platz, dafür rückte Füsting eine Position nach vorne und gab nun den Spielmacher, seine Position auf der Sechs übernahm Robert Bollhagen und neuer Innenverteiger war Sven Siems. Steven Kozlowski gab den Platz auf der linken Seite an Semrau ab. Für die Außenstehenden muss es gewirkt haben, als habe Trinwillersahgen einen Schalter umgelegt. Von der ersten Minute an spielte Trinwillershagen mit hohem Druck, viel Einsatz und Spielkultur. Besonders die linke Seite mit Kevin Herrmann, der anders als gegen Laage nicht nur in der Defensive Akzente setze, sondern zusammen mit Füsting und Semrau einen enormen Druck auf die Defensive der Prohner entwickelte, zeichnete sich aus. Nicht selten endete seine offensive Flankenläufe erst am gegnerischen Strafraum. Siems und Borowoski spielte nun ein abgeklärtes Defensivduo. Während Siems mehr den Blick nach hinten richtete, war es weiterhin Borowski der sich immer wieder ins Offensivspiel einschaltete. Auch Martin Fiske traute sich wie vorher beschrieben mehr zu und spielte u.a. einen gelupften Ball über den Gegner in den Lauf von Sascha Cummerow. Der Druck konnte vom Gegner kaum verringert werden in dieser Zeit. So führte eine Doppelpassserie von Semrau, Pohl und dem gewohnt souveränen und laufstarken Robert Bollhagen dazu, dass dieser frei auf der rechten Offensivseite stand und die Chance aber vergab. 

Am Ausgleich beteiligt war ein Spieler, den wir in diesem Bericht fast noch gar nicht erwähnt haben. Hans Götzke schlug einen schönen langen Ball auf den rechts wartenden Cummerow. Konnte seine Flanke noch geklärt werden, so nahm Sturmtank Pohl den Ball mit seiner ihm eigenen Technik an und drosch den Ball ins Gehäuse des Gegners. Das war das 1:1. In der nächsten spannende Szene spielten sich Herrmann und Semrauf auf links durch, spielten Füsting an, der gab den Ball nach Innen, wo Cummerow am langen Pfosten wartet und knapp vergab. In der Folgezeit verlfachte das Spiel ein wenig. Es gab fast nur noch Szenen im Mittelfeld. Torraumszenen waren Mangelwware. So blieb es letzendlich beim 1:1. Informationen die man dieser Partie entnehmen kann? Sicherlich wurde sichtbar, dass wenn Trin es schafft, die Zügel in die Hand zu bekommen und diese anzuziehen, eine Menge Potenzial in der Offensive vorhanden ist. Zudem gefiel Hans Götzke in den letzen Minuten als Innenverteidger. Manchmal führen Notlösungen zu neuen, positiven Erkenntnissen. 

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